Mexican Guappa - Scheiß auf Pasta mit Ketchup

Einer Umfrage in den Vereinigen Staaten von Amerika zufolge, würden 80% der Befragten ihren Job kündigen und die Welt bereisen - wenn sie im Lotto gewinnen würden!

 

Aber muss man wirklich Millionär sein um die Welt zu sehen? Natürlich nicht! Aber wie finanziert man sich einen solchen Lebenstraum?

*Gastbeitrag von Nick*

Am 11. Februar hatte ich mein 6-jähriges Reisejubiläum. Sechs Jahre lang durch die Welt ziehen ohne zuvor im Lotto gewonnen zu haben. Sechs Jahre lang durch 5 Kontinente ziehen, fremde Kulturen für sich entdecken, Menschen aus verschiedensten Ländern kennenlernen und jeden Tag neue Abenteuer erleben. Aber nun stellst du dir die Frage wie man das anstellt? Eine Bank ausrauben? Reiche Eltern haben?  Beides ist bei mir nicht der Fall!

Also hier ein Praxistipp welcher mir über die Jahre hinweg eine riesen Stange Geld gespart hat. Die größten Kostenfaktoren für Langzeitreisen sind Transport, Übernachtung und Essen. Es gibt unzählige Wege wie man am kostengünstigsten von A nach B kommt. Ebenso gibt es mit Plattformen wie z.B. Couchsurfing welche deine Übernachtungskosten in Grenzen hält. Doch was ist mit Essen? Dieser Kostenpunkt wird bei vielen übersehen. Doch warum?

Wir essen ca. 3x am Tag. Es ist eine Notwendigkeit. Es macht Spaß. Es gibt soviele Köstlichkeiten rund um den Globus zu entdecken. Es ist ein Kostenpunkt der uns jeden Tag aufs Neue begleitet. Wenn man mit geringem Budget unterwegs ist, kommt man schnell auf den Geschmack des typischen Backpacker Essens. Nudeln mit Soße! Pasta mit Ketchup! Studenten kennen das nur zu gut!  

Doch ist das der einzige Weg sich kostengünstig durch aller ferner Länder zu schlagen? In Australien bezahlt man knapp 5€ für ein Stück Käse welches bei uns für 0,99 € zu haben ist. In den Staaten findet sich nur halbsättigendes Weißbrot in den Supermärkten und anderes Fast Food ist nicht gerade gesundheitsfördernd.

 

Ist der Backpacker zwecks Unterernährung vom Aussterben bedroht? 

Ab heute nicht mehr. Not macht erfinderisch. Warum sollte uns leckeres Essen aus aller Welt erspart bleiben nur weil wir "low-budget-mäßig" unterwegs sind? Das soll sich nun ändern. 

Ich erinnere mich noch genau an meine erste lange Reise nach Neuseeland, als ich noch relativ neu im Hostel- und Backpacking-Leben war. Zum Essen gab es damals - na was denkt ihr?!? - natürlich Nudeln mit etwas Tomatensoße. Es war supereinfach, billig und schmeckte mir damals natürlich auch. Ja genau ihr hört richtig: auch ich war ein Instant-Nudel- und Pasta-Junkie. Das war 2009. Auf den vielen Reisen, die folgen sollten, lernte ich unzählige faszinierende Menschen kennen, die mit mir ihre persönlichen lokalen Kochspezialitäten teilten. Hin und weg von den einfachen und leckeren Gerichten, die meinen kulinarischen Horizont erweiterten, begann ich damals, die Rezepte niederzuschreiben und probierte sie natürlich auch aus. Sie waren einfach großartig! Die gelernten Gerichte waren alle einfach zu kochen, preiswert, überall erhältlich und dabei vortreffliche Reisebegleiter meines Appetites auf den folgenden Abenteuern. So kam ich zum Kochen von internationalen Gerichten aus der ganzen Welt und damals sagte ich zu mir selbst „Nein, keine Nudeln mit Tomatensoße mehr!“. So entstand der Name meines Buchs: „Scheiß auf Nudeln mit Ketchup!“ - "F#ck Pasta n Ketchup ".

 

Ich kenne es nur zu gut in der Welt unterwegs zu sein und dabei ständig an mein schmales Budget zu denken. Doch dank meines Buches "Fuck Pasta and Ketchup" muss ich mir essenstechnisch keine Sorgen mehr machen, meine Reisekasse zu stark zu beanspruchen. Internationale Gerichte zum kleinen Preis. Mühelos zu kochen und einfach köstlich! Ein "Muss" für jeden Backpacker. 

Ist eine Weltreise für dich immer noch eine Frage des Geldes? Oder doch eher eine Frage deines Mutes?

Ich bin mir sicher, auch du bekommst mit kleinem Budget etwas Leckeres auf den Tisch. Versuch es doch mal hiermit:

Mexican Guappa - aka Tortillas mit Choriqueso

Die Geschichte

Als nächstes lernst du mein absolutes Lieblingsessen aus der mexikanischen Küche 

kennen. In Playa del Carmen verbrachte ich viel Zeit damit, mein Spanisch zu verbessern und ich aß - ungelogen - fast jede Nacht dieses Gericht. Aus Versehen 

probierte ich das Hirn und die Augen einer Kuh, aber ich empfehle euch lieber die 

Tortillas mit Chorizo und Käse! Es erstaunt mich immer wieder, was für vorzügliche und leckere Gerichte aus wenigen, einfachen Zutaten bestehen. Achtung: Ich muss euch eindringlich warnen, denn es besteht ein nicht unerhebliches Risiko, von diesem Gericht abhängig zu werden. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Restaurant „El Fogón“ bedanken, in dem ich mich Nacht für Nacht durch die gesamte Speisekarte gefuttert habe und letztendlich das Rezept für euch ergattert habe!

 

Das Rezept

Zutaten:

100 g  Chorizo oder Rinderhack, fein gehackt

2   Tortilla-Wraps

50 g  Käse, geschnitten

1   Zwiebel, gewürfelt

1   Tomate, gewürfelt

1   Chili, fein gehackt

1/4   Tasse Koriander, klein geschnitten

1   Limette

Salz 

Pfeffer

 

Zubereitung:

Zerkleinere Zwiebel, Tomate, Chili und gib alles mit dem Koriander zusammen in eine Schüssel.

Quetsche Limettensaft darüber. Gib Salz und Pfeffer dazu. Diese einfache Soße wird “pico de gallo” genannt.

Brate das Fleisch. Gib später den Käse hinzu. 

Erwärme die Wraps.

Gib die Fleisch/Käse Mischung auf die Tortilla Wraps.

Garniere beliebig mit “pico de gallo”.

 

Erfreue dich an diesem Meisterwerk!

Wenn du Lust auf mehr günstige Backpacker-Gerichte bekommen hast, sich dir am besten gleich das E-Book von Nick! Es ist auf Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar. Lasse ihm am besten auch gleich einen Like auf seiner Facebookseite.

 

 

Was sind deine Lieblingsgerichte auf Reisen? Schreib es in die Kommentare!

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Packliste für Abenteuer-Reisen nur mit Handgepäck

Reisen mit nichts als Handgepäck? Klar, wenn man im Hotel schläft und Geld keine Rolle spielt, gar kein Problem.
Bei Abenteuern und Reisen abseits der Touristen-Pfade, ist jedoch eine sehr genaue Planung der Ausrüstung notwendig, um am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben. Hier findest du meine Handgepäck-Packliste, bestens erprobt auf den Kanaren.

Ja, es ist möglich,

das Reisen nur mit Handgepäck. Was die Vor- und Nachteile sind und wann du doch besser auf einen großen Rucksack zurückgreifen solltest, habe ich in meinem Artikel letzte Woche erklärt. Was muss nun also mit, bei einem solchen Abenteuer? Hier meine Packliste:


Was muss mit?

1. Bekleidung
2. Ausrüstung
3. Outdoor-Küche
4. Schlafzeug
5. Kulturbeutel
6. Elektronik
7. Dokumente
8. Sack und Pack


Und was genau?

1. Bekleidung

Hier ist Waschen das Zauberwort. Ein paar Wechselklamotten reicht völlig aus. So kannst du immer ein Paar tragen und eins hängt zum trocknen am Rucksack. Damit das mit dem Trocknen schnell geht, bieten sich Funktionsstoffe aus atmungsaktivem Polyester an. Baumwolle ist für diesen Zweck ungeeignet.
Inklusive den Klamotten, die ich am Körper trage, nehme ich an Klamotten mit:

Zip-Off-Hose

Badehose
2 Funktionsshirts

2 Boxershorts

1 Paar Wandersocken

1 Paar dünne Socken

Daunenjacke Am Abend wird es auch im Süden kühl. Daune hat eine bessere Wärmeleistung pro Gewicht als Fleece.

Buff Schützt den Nacken vor Sonne und eignet sich auf Staubpisten als Atemschutz
Hut
Gürtel mit verstecktem Geldfach
Allzweckschuhe
Flip Flops

2. Ausrüstung

3. Outdoor-Küche

Hier kann man vieles weglassen, wenn man am Zielort erstmal in eine Stadt fährt, wo es Supermärkte gibt. Da ich direkt vom Flughafen mitten im Nirgendwo gestartet bin, habe ich gleich Proviant für einen ganzen Tag mitgenommen.

Selbstgebastelte Faltschale für das Müsli aus einer leeren Treck 'n' Eat Packung (gründlich ausspülen, Abschneiden, zwei mal den Rand umkrempeln, fertig!)

Plastiklöffel

2x 1L Platypus Softbottle

Müsli
Milchpulver

Oatsnack Riegel auch wenn es komisch klingt: Vanille Apfel Zimt ist super lecker!

Vor Ort lohnt es sich, Wurst, Käse und Brot zu kaufen. Der perfekte Abenteuer-Proviant!

4. Schlafzeug

Thermo-Luftmatratze

Snugpak Travelpak Eine geniale Kombination aus Schlafsack und Biwacksack! Am unteren Ende des Reißverschlusses ist eine kleine Lücke, die du mit ein paar Sticken zunähen solltest. Dank des Moskitonetzes können dir dann keine Skorpione oder Skolopender mehr in den Schlafsack kriechen.

Kissen

5. Kulturbeutel

Kamm

Klappzahnbürste / Zahncreme

Duschgel und Shampoo

Deo

Nassrasierer Aus Gewichtsgründen nur die Klinge, ohne Griff

Rasierschaum

Sonnencreme


Nicht vergessen alle Flüssigkeiten in maximal 0,1L großen Gefäßen zu transportieren und diese beim Flug alle zusammen in einem 1L Ziplock-Beutel zu verstauen.

6. Elektronik

Ladekabel

Handy und Zubehör

Kopfhörer

Actioncam

Kamerazubehör: Stativ oder Klemme, Handstativ (durch Kameragewinde auch als Erweiterung auf Stehhöhe für das Stativ einsetzbar), Brustgurt, Stangenhalterung

Laptop und Zubehör

Externe Festplatte

Solarzelle

7. Dokumente

Personalausweis

Bargeld
Buchungsbestätigungen und Tickets (Reichen oft elektronisch)

(Internationaler) Führerschein

EC-/Kreditkarte

Impfpass

ggf. Surfschein, Tauschschein etc.

Versicherungsdokumente

ggf. Mitgliedskarten

evt. Passbilder (je nach Reiseziel)

8. Sack und Pack

Was nimmst du sonst noch mit? Schreib es in die Kommentare!


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Die komplette Packliste für den Rucksack

Rucksack Backpacking Trampen Wandern mit Instrument Gitarre

Das ist meine komplette Packliste! Hier findest du alles, was ich brauche um mit dem Rucksack um die Welt zu reisen! Es sind sicher einige Dinge dabei, die dich überraschen werden!

Los geht's!


Was habe ich dabei?

1. Bekleidung
2. Ausrüstung
3. Outdoor-Küche
4. Schlafzeug
5. Kulturbeutel
6. Reiseapotheke
7. Elektrokram
8. Dokumente
9. Sack und Pack


Im Einzelnen:

1. Bekleidung

Boxershorts Nicht zu viele. Waschen muss man ja sowieso.

 

Thermounterhose Es lebe der Zwiebellook! (siehe unten)

 

Socken Wandersocken rutschen weniger, wenn man viel läuft.

 

Funktionsshirt Funktionskleidung trocknet schnell. Ich habe immer zwei Shirts bei. Das, dass ich an habe und das, dass zum Trocknen am Rucksack hängt.

 

Funktionshose Meine beiden Zip-Off-Hosen haben mir das zusätzliche Mitnehmen von kurzen Hosen erspart.

 

Fleece-Jacke Auch wenn es tagsüber warm ist, wird es in den meisten Gebieten abends kühl, weshalb ich immer eine wärmende Schicht dabei habe. Lass die Pullis zu Hause. Zwiebellook ist angesagt.

 

Regenjacke Als ich ende Juli in Italien praktisch täglich im Regen stand, nachdem ich vorher schon erfahren musste wie angenehm es ist, durchnässt bis auf die Knochen schlafen zu gehen, fasste ich den Entschluss: Niemals ohne gut sitzende Regenkleidung reisen!

 

Regenhose Die Regenkleidung ist nicht nur gegen Regen, sondern auch gegen frischen Wind wichtig. Die Regenhose von Marmot ist nicht meine Erste, aber in meinen Augen die Perfekte. Zum einen entsteht durch die Membran und die Beschichtung kein Tropenklima, zum anderen kann man sie durch den durchgehenden Reißverschluss schnell anziehen, ohne die Schuhe ausziehen zu müssen, was ich bei jedem Platzregen in den ich komme zu schätzen weiß. Der Sitz ist auch sehr gut. Sie ist nicht so zirkuszeltmäßig, wie viele andere Regenhosen, passt aber trotzdem bequem über die normale Hose.

 

Buff Die Einsatzzwecke dieses genialen Tuches sind scheinbar unbegrenzt. Ich liebe meinen Buff! Ich benutze ihn hauptsächlich als Sonnenschutz, um meine Ohren vor dem Wind zu schützen, um ungewaschene Haare zu verstecken, als Schal oder als Mundschutz in staubigen Gegenden.

 

Badehose Ich liebe das Meer! Da muss eine Badehose natürlich immer mit!


Allzweck-Schuhe Lange gesucht und endlich gefunden: Ein Schuh, mit dem man sowohl joggen, als auch wandern kann. Meine Zusätzlichen Laufschuhe im Rucksack waren wirklich ganz schöne Brocken, weshalb ich fieberhaft nach einer Mischform gesucht habe, denn mit massiven Wanderschuhen ist joggen praktisch unmöglich. Andersrum geben Laufschuhe dem Knöchel viel zu wenig Halt, um mit Rucksack über Geröll zu gehen. Ein Umknicken kann so das Ende der Tour bedeuten. Mein neuer Allzweck-Schuh, ist bis oben geschnürt eine super Entlastung für die Fußgelenke. Lässt man beim Schnüren die oberen beiden Schlaufen weg, ist er ein flexibler Laufschuh.


Flip Flops Für den Strandbesuch, als Hausschuhe und um wund gelaufenen Füßen etwas Gutes zu tun, dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Handwaschmittel und zwar viel! Das ersetzt dir die viele Wechselkleidung.


*Zwiebellook= Mehrere Kleidungsschichten übereinander anstelle von einer dicken Schicht. Dadurch lässt sich die Isolation perfekt der Temperatur anpassen, ohne für jede Temperatur ein eigenes Kleidungsstück beizuhaben. Außerdem ist die Isolationswirkung insgesamt besser, denn was an dicken Kleidungsstücken isoliert, ist die Luft zwischen den Fasern. Bei mehreren Schichten übereinander, bilden sich zwischen den Bekleidungsschichten zusätzliche Luftpolster.

2. Ausrüstung

Notizbuch und Bleistift Habe ich immer griffbereit, sonst wäre mein Handyakku wohl ständig leer. Unglaublich, was man an einem Tag auf Reisen alles lernen kann! Auch Nässe ist kein Problem mehr beim Schreiben, seit ich diese praktischen, wasserfesten Notizbücher entdeckt habe. Einen Bleistift ziehe ich einem Kugelschreiber vor, da er nicht plötzlich leer ist. Spitzen lässt er sich ganz einfach mit dem Taschenmesser.

 

Leatherman Wozu man ein Taschenmesser braucht, weiß man meistens erst nach der Reise. Ich kann die Einsatzzwecke, die es bei mir hatte kaum aufzählen, aber der Letherman hat mich nie hängen lassen. Die Zange ist sehr praktisch und auch die anderen Funktionen sind für outdoor konstruiert und deutlich zweckmäßiger als die, der Schweizer Taschenmesser. Eine Säge ist hier wirklich eine Säge und kein Stück Wellblech.

 

Schere Obwohl mein Letherman bereits eine eingebaute Schere hat, die sehr gut schneidet, nehme ich noch eine große Schere mit. Für diese habe ich auch etwas mehr Geld angelegt, was sich in der Schärfe und Präzision absolut bemerkbar macht! Ich benutze sie zum Schnipseln von Esskram wie Salat, zum Zuschneiden von Pflastern und Verbänden, Schneiden von Nägeln und Haaren und und und.
Bei der Schere habe ich auf die abgerundete Spitze geachtet, damit ich mir im Rucksack nichts durchsteche.

 

Taschenlampe Auch wenn es dunkel ist etwas sehen zu können hat mir schon mehrfach das Leben gerettet. Als ich mich beispielsweise bei der Wanderung überschätzt habe und den schmalen Pfad am Berg im Dunkeln gehen musste, wäre ich ohne Taschenlampe aufgeschmissen gewesen. Damit ich beim Zeltaufbau die Hände frei habe, Habe ich Gummibänder an der Stirnhalterung meiner Actioncam befestigt, in die ich die Taschenlampe schieben kann. Mit dem Diffusor wird die Taschenlampe anschließend zur Zeltlaterne. Ich bin mit meiner Taschenlampe sehr zufrieden. Die Helligkeit lässt sich einstellen und hell heißt wirklich hell. Sie ist klein, leicht und verbraucht wenig Strom. Im Notfall kann die Taschenlampe selbstständig "SOS" morsen.

 

Sonnenbrille Auf dem reflektierenden Gletscherschnee wäre ich ohne Sonnenbrille blind gewesen. In Italien bin ich allerdings ständig mit zusammengekniffenen Augen rumgelaufen, wenn ich vergessen habe die Sonnenbrille mit raus zu nehmen. Deshalb werde ich mir für die nächste Reise wohl eine selbst tönende Sonnenbrille zulegen, die ich dann einfach immer anlassen kann. Wer kein Fan davon ist, sollte sich (falls die Eitelkeit es nicht verbietet), trotzdem eine Sportsonnenbrille zulegen. Die dünne Drahtgestelle und große Gläser mögen ja schick aussehen, aber der Rucksack macht daraus schnell einen undefinierbaren Knubbel aus Draht und Plastik.

 

Edding Das Trampen ist manchmal gar nicht so einfach, erst recht nicht, wenn die Leute nicht wissen, wo man hin will. Deshalb habe ich immer einen Edding dabei. Er schreibt dick und ist wasserfest. Was will man mehr?

 

Nadel und Faden Mit der Ausrüstung steht und fällt die Reise. Sie flicken zu können ist daher sehr wichtig! Wie wichtig habe ich erst gemerkt, als mir in Rimini der Rucksack-Riemen abgeschnitten wurde.

Sicherheitsnadeln Ebenfalls sehr Wichtig zum Flicken z.B. um kaputte Reißverschlüsse zuzuhalten.

 

Flickzeug für die Luftmatratze und Panzertape für Reparationen am Zelt.

Kabelbinder Praktisch für diverse Befestigungen am Rucksack oder zu Reperatur-Zwecken (gerissener Gurt etc.).

 

Kondome seeehr wichtig :) Übrigens fast so vielseitig wie der Buff. Man kann Kondome beispielsweise zum Wasser holen verwenden oder um in aufgeblasenen Kondomen Hilferufe über den Fluss zu schicken.

 

Ohropax Schonmal in einem Matratzenlager mit 20 Leuten oder neben der Autobahnauffahrt geschlafen?

 

Taschentücher Ich habe in der Regel sogar zwei Packungen bei. Taschentücher sind nicht nur zum Nase putzen da. Ich benutze sie unterwegs auch als Küchenrolle, Serviette und Klopapier.

 

Wanderstock Der Wanderstock hat mir in den Bergen sehr geholfen. Ohne die Hilfe der Arme ist das Wandern sehr kräftezehrend. Außerdem habe ich meinen Wanderstock mit der integrierten Stativ-Schraube als Zeltstange und Kamerastativ verwendet. Auf das Universal-Gadged sollte man nicht verzichten!

 

Kompass Ich habe zwar gelernt mich an der Sonne oder dem Moos oder an den Spinnen zu orientieren, aber manchmal braucht man doch einen Kompass. Es muss kein großer Trümmer sein. In der Regel reicht die grobe Richtung. Also habe ich mich für einen leichten entscheiden, der sich auf praktische weise direkt griffbereit am Rucksack-Gurt befestigen lässt. Auf den Kompass habe ich unterwegs schon tausende Male geguckt.

 

Falteimer Sehr praktisch zum vereinfachten Wasser holen, für den Abwasch oder zum Wäsche waschen. Auch als Küchenhelfer zu empfehlen, z. B. um Teig darin zu kneten.

 

Handtuch Was nass wird muss auch wieder trocken werden. Ohne Handtuch geht es einfach nicht, aber glücklicherweise geht es trotzdem deutlich leichter als mit einem dicken Frotteehandtuch. Außerdem trocknen diese Handtücher deutlich schneller.

 

Pacsafe Leider nicht ganz leicht, aber bevor ich nach Asien gehe, werde ich ihn mir definitiv zulegen. Wäre ich in Rimini nicht rechtzeitig aufgewacht, hätte ich einfach alles verloren.

 

Point It Besitze ich noch nicht, da ich bislang ganz gut mit englisch durchgekommen bin. Bevor ich in Länder reise, wo das nicht unbedingt gegeben ist, werde ich es mir aber zulegen. Es kann einen verrückt machen, wenn man etwas einfach nicht sagen kann und zu unangenehmen, teilweise gefährlichen Missverständnissen führen. Vielleicht wird die Verständigung durch Point It etwas einfacher.

 

Einlaminierte Statements Gut um mit Leute in Kontakt zu kommen. Häng dir einfach die Flagge deines Heimatlandes an den Rucksack oder eine Übersicht, welche Sprachen du sprichst. Ich werde auf meinen nächsten Touren beispielsweise einen einlaminierten "Gefällt mir" Daumen für meine Tramppappen mitnehmen. Das gibt Sympathiepunkte und macht neugierig.

 

Instrument Musik ist ein großartiger Zeitvertreib. Und es ist einfach klasse in der Natur zu sitzen und Musik zu machen oder in der Stadt zu spielen und dadurch mit vielen Leuten in Kontakt zu kommen. Ich habe meine Gitarre leider bei der letzten Tour nicht dabei gehabt. Die Temperaturunterschiede in den Alpen hätte sie wohl nicht überlebt. Gleich nachdem ich zurück war habe ich mir jedoch eine Kindergitarre zugelegt Kindergitarren gibt es in verschiedenen Größen. 3/4 war mir immer noch zu groß und schwer. 1/4 ist wirklich nicht mehr schön anzuhören. 1/2 ist für mich der perfekte Kompromiss. Zunächst habe ich über eine Reisegitarre nach gedacht, doch 1. haben die meisten Modelle Stahlseiten und ich spiele lieber Nylon. 2. Haben die meisten Reisegitarren normale Mensur. Gewicht wird auf Teufel komm raus am Resonanzraum gespart und das hört man!
Ich kann wirklich jedem empfehlen ein Instrument zu lernen. Für Reisen Ideal: Flöten. Neben der klassischen Blockflöte gefallen mir auch die, aus dem Irish Folk bekannte Tin Whistle und die intuitiv zu spielende Obertonflöte.
Auch irgendwann lernen möchte ich Mundharmonika. 1. Sie ist klein und leicht 2. Man kann sie mit Hilfe eines Harphalters gleichzeitig mit der Gitarre spielen. Außerdem verursacht die Mundharmonika in Western Filmen immer so eine schöne Gänsehaut ;)

3. Outdoor-Küche

Topf Wenn man etwas Warmes zu essen will unumgänglich, aber auch gar nicht so schwer, wie man denkt.


Tasse Ein zweites, erhitzbares Gefäß beizuhaben ist sehr praktisch. In der Tasse habe ich mir beispielsweise Salat zubereitet, während im Topf Kartoffeln kochten oder ich habe mir einfach mal einen Tee gekocht, als ich durchgefroren war.


Besteck Ich habe Plastikbesteck bei. Es ist ebenfalls hitzefest (wenn man es nicht im Topf liegen lässt) aber deutlich leichter, als die Metallversion. Erstaunlicherweise schneidet das Messer sogar besser, als die meisten Besteckmesser. Vorher hatte ich ein Klappbesteck. Ich habe es kaum benutzt, das Reinigen war viel zu aufwendig.
Mir persönlich reicht ein mittelgroßer Löffel, aber es wiegt auch nicht viel mehr noch einen kleinen Löffel mitzunehmen.


Alufolie mitzunehmen war eine sehr gute Entscheidung. Ich habe sie verwendet um Folienkartoffeln zu machen, habe sie als Windschutz zum Tee kochen und Tunfisch aufwärmen verwendet und den Topf darin eingeschlagen, als ich keine Zeit hatte diesen sauber zu schrubben.


Speiseöl Einfach etwas Distelöl oder Rapsöl (ernährungstechnisch angeblich die wertvollsten Pflanzenöle) oder stinknormales Sonnenblumenöl in ein kleineres Plastikfläschchen abfüllen. Das Öl ist nicht nur gut zum Braten, sondern auch klasse für den Salat oder für auf's Brot. Auf einem Taschentuch ist es ein super Lagerfeueranzünder. Sogar als alternativer Brennstoff für den Kocher ist es geeignet. Auffüllen kann man es unterwegs ganz einfach mit ungenutztem Öl aus Thunfischdosen.


Spüli Biologisch abbaubar für das gute Gewissen beim Spülen im Freien.


Schwamm Den habe ich auf meiner Alpentour leider vergessen. Das meiste kann man aber sowieso mit den blanken Händen sauber machen. Den Schwamm kann braucht man nur da, wo was fest gekrustet ist. Einfach ein Viertel aus einem normalen Küchenschwamm rausschneiden sollte genügen.


Gewürze etc. Beim Reisen muss ich beim Essen natürlich oft Kompromisse eingehen. Mit ein paar Gewürzen schmeckt aber alles gleich viel besser. Ich würze meistens mit Salz, Pfeffer und Knoblauch, die ich einfach in Plastiktütchen aufbewahre. Salz und Zucker habe ich für plötzliche Schwächeanfälle sowieso immer griffbereit. Außerdem habe ich noch TeebeutelMultivitamin Brausetabletten und Brühwürfel bei um Wasser und Suppen besser schmecken zu lassen.


Proviant Als toller Proviant haben sich Hartkäse, dunkles Brot und geräucherte Salami erwiesen. Ein paar Tütengerichte sind nicht schlecht, um mal was Warmes zwischen die Zähne zu bekommen. Außerdem habe ich immer ein paar Energieriegel bei, die beim schnellen Aufbruch super das Frühstück ersetzen und ein paar Proteinriegel, die den Magen sofort schließen und mir somit als Garantie dienen, nie hungrig schlafen gehen zu müssen, auch wenn der andere Proviant ausgegangen ist. Trockenfleisch nehme ich auch manchmal mit. Das ist leider nicht ganz billig, aber alleine beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Ganz wichtig: vergesst nicht die Schokolade!


Wassersack oder Flaschenhalter Für kürzere Touren wie Tageswanderungen oder Wochenendtouren ist der Wassersack klasse. Ich bin oft zu faul den Rucksack auszuziehen, aber Trinken ist wichtig. So habe ich den Schlauch immer griffbereit am Gurt. Für längere Touren nehme ich inzwischen aber lieber einen Flaschenhalter. Das spart die Reinigung von Schlauch und Mundstück. Die Flasche ist schnell ausgespült und kann notfalls auch einfach ausgetauscht werden.


Angelhaken mit Vorfach Angeln ist unterwegs nicht nur ein netter Zeitvertreib, sondern kann auch eine gute Nahrungsquelle sein. Das Päckchen Haken wiegt praktisch nichts. Das Vorfach knote ich einfach an eins der Seile, die ich zur Aufhängung der Hängematte bei habe. Auch wenn man keine Hängematte bei hat, macht ein Seil mit Karabinern Sinn, z. B. als Wäscheleine.


Esbitkocher Die wohl kompakteste Form des Kochers. Wenn das Wetter und die Umgebung es zu lassen, mache ich mir mein Essen über'm Lagerfeuer heiß, wenn nicht dann nehme ich eben den Esbitkocher. Für mich ist er völlig ausreichend und das Packmaß ist absolut unschlagbar! Hier findest du mehr zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Kocher-Typen.


Sturmstreichhölzer Feuer machen. Eine der ältesten Errungenschaften des Menschen ist auch heute noch sehr wichtig. Nachdem ich mich lange mit nicht funktionierenden Feuerzeugen und ausgehenden Streichhölzern rumgeplagt habe, habe ich mich für Sturmstreichhölzer entschieden. Diese sind absolut bezahlbar. Wasserfeste hingegen sind recht teuer, aber in meinen Augen auch nicht notwendig. Wenn die Reibfläche nass ist, wird das mit dem Feuer sowieso nichts. Ich habe meine Streichhölzer einfach in einem Plastiktütchen.

4. Schlafzeug

Zelt (mit Heringen und Abspannleinen) hier interessiert mich vor allem das Gewicht.


Thermo-Luftmatratze Die Luftmatratze von Therm-a-Rest ist absolut genial! Sie ist wahnsinnig bequem. Ich liebe das Gefühl der quer verlaufenden Luftkammern. Bei den meisten Matten verlaufen die Luftkammern der Länge nach. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war aber vor allem das Gewicht. Selbst in der größten Version, wiegt die Matte nur unglaubliche 460 Gramm und lässt sich ohne große Mühe auf die Größe einer ein Liter Flasche rollen.


Schlafsack  Daune ist das ideale Füllmaterial. Bei selbem Gewicht hat ein Daunenschlafsack deutlich bessere Wärmeleistung, als ein Schlafsack mit Kunstfaserfüllung. Noch besser ist die Wärmeleistung bei einem Mumienschlafsack. Ich habe mich jedoch für die Eiform entschieden, da ich auf der Seite liegend besser schlafe und mich auch oft drehe, was sich in einem Mumienschlafsack etwas schwierig gestaltet. Deckenschlafsäcke sind noch komfortabler aber nur für warme Temperaturen zu gebrauchen. Und egal wohin man reist, sollte man immer einen warmen Zufluchtsort für die Nacht haben.


Hüttenschlafsack In den meisten Berghütten, wird ein so genannter "Hüttenschlafsack" gefordert um den Reinigungsaufwand der Betten gering zu halten. Dasselbe gilt für Jugendherbergen. Praktisch ist der Hüttenschlafsack auch als Schlafsackinlet für den Daunenschlafsack, da er leichter zu waschen ist als dieser. Im Sommer schlafe ich manchmal nur im Hüttenschlafsack, aber einen warmen Schlafsack habe ich trotzdem immer dabei. Ich habe oft den Fehler gemacht die Nachttemperaturen zu unterschätzen.


Kissen Ein Kissen ist nicht nötig. Man kann auch einfach auf der zusammengerollten Fleece-Jacke schlafen, aber als ich das Kissen von Cocoon entdeckt habe war ich absolut begeistert! Natürlich ist es vom Gefühl her anders, als ein normales Kissen, schließlich ist es mit Luft gefüllt, aber nach dem ich mich ein wenig daran gewöhnt habe, hat es mein Reisebett komplettiert. Ich schlafe auf meiner Matratze mit Kissen und Schlafsack mindestens so gut wie im Hotel-Federbett! Wäre das Kissen schwerer, würde ich es mir vermutlich verkneifen aber die 68 Gramm schaffe ich noch so grade zu stemmen ;)


Hängematte Wie jetzt? Der achtet auf jedes Gramm und dann schleppt der ne Hängematte mit? Jap, so siehts aus. Wenn mir mein Rucksack zu schwer wird ist es das erste Teil, das rausfliegt aber in der Hängematte im leichten Wind mit blick aufs Meer zu schaukeln ist für mich der Inbegriff von Entspannung. Außerdem stellt in meinen Augen ein Hängematten-Zelt eine vollwertige Alternative zu Zelt und Isomatte da, sofern es in warmes, bewaldetes Gebiet geht. Wo Wurzeln und Äste die Erde bedecken ist es leichter sich einfach zwischen die Bäume zu hängen. Hier findest du einen ausführlichen Artikel zum Thema Backpacking mit Hängematte.

5. Kulturbeutel

Kamm in Gewicht und Packmaß kaum zu schlagen. Außerdem ist er in Kombination mit einer hochwertigen Schere ein guter Bart-Trimmer und somit ein Ersatz für den Rasierer. Wer aber unbedingt eine Bürste mitnehmen möchte um die Haarmähne zu bezwingen, kann sich auch mal nach einer Klappbürste umschauen.

 

Zahnbürste, Zahncreme Wo wir schon beim Klappen sind: Besonders für Zahnbürsten ein praktisches Prinzip. Der hohle Griff ist sehr leicht, aber es ist ganz angenehm nicht nur mit einem abgesägten Stumpf die Zähne zu putzen. Außerdem müsste man bei einer normalen Zahnbürste noch einen Zahnbürstenschutz mitnehmen. Die Borsten einer lose eingepackten Zahnbüste sehen schnell sehr abenteuerlich aus.

 

Duschgel und Shampoo Ich habe mir einfach etwas von meinem Lieblingsshampoo in ein Plastikfläschchen abgefüllt, dasselbe mit dem Duschgel. Unterwegs kann man immer mal jemanden fragen, ob man bei ihm auffüllen darf, das ist in der Regel kein Problem. Man kann natürlich genau so gut mit einem Mini Duschgel starten und diese Flasche anschließend auffüllen.

 

Deo Ebenfalls in der Miniversion. Nachschub ist leicht zu bekommen.

 

Rasierer Vom Rasierer nehme ich nur die Klinge mit. Der Griff macht das meiste Gewicht aus und hat keinen großen Nutzen. Es wäre auch darüber nachzudenken ob nicht der Bären-Look etwas für dich ist.

 

Rasierschaum Nicht vergessen! Verkeimtes Wasser auf aufgeschnittener Haut ist keine gute Kombination.


Wasserdichter Beutel in Packmaß und Gewicht dem klassischen Kulturbeutel klar überlegen!

6. Reiseapotheke

Hautmilch Trockene Bergluft, Sonne, Salzwasser... Wenn man viel Draußen ist, macht die Haut viel mit. Ab und zu eincremen, bevor die Haut rissig wird ist nicht schlecht. Allerdings muss man es auch nicht übertreiben.

 

Sonnencreme Zugegebener Maßen bin ich oft zu faul mich einzucremen aber bei habe ich die Sonnenmilch immer. Spätestens wenn ich den ersten Sonnenbrand hatte, freue ich mich, über eine Möglichkeit meine Haut zu schützen.

 

Weleda Babycreme Gut gegen alles, was wund gescheuert ist, von der erkälteten Nase bis hin zu den Füßen. Ich bilde mir sogar ein, sie würde gegen rissige Nagelbetten helfen.

 

Kamillosan hilft gegen alle möglichen Entzündungen in Mund und Hals, nicht nur bei Erkältung sondern beispielsweise auch, wenn man Dreck in den Mund bekommen hat.

 

Iberogast Gegen alle möglichen Magengeschichten. Bei Krankheit und beim Erkunden neuer Esskulturen.

Imodium gegen Durchfall

 

Aspirin Complex Hilft gegen typische Erkältungssymptome.

 

Aspirin Effect Schmerzmittel. Außerdem entzündungshemmend.


Dolo-Dobendan gegen Halsschmerzen


Ibuprofen 800 gegen starke Schmerzen, bei Entzündungen und Fieber

Antibiotikum gegen starke, fiebrige Erkrankungen - Erklär deinem Arzt einfach, was du vor hast

 

Voltaren Gegen Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen. Bei mir häufigstes Einsatzgebiet: Verstauchter Knöchel.

 

Canesten gegen Fußpilz Einmal barfuß in die Strand-Dusche, schon hat mein Fußpilz. Ich halte den Schlappenwahn für übertrieben. Unbehandelter Fußpilz kann allerdings echt unangenehm werden, aber wenn man Canesten benutzt, sobald man es bemerkt, ist er schnell wieder verschwunden.

 

Nasenspray Im Glasfläschchen leider gewichtsmäßig nicht ganz ohne aber für mich absolut notwendig. Wenn ich beim Schlafengehen die Nase zu habe, habe ich am nächsten Tag sicher zusätzlich Halsschmerzen. Das ist vermeidbar. 

 

Sinupret Lässt die Schleimhäute abschwellen und öffnet so die Nebenhöhlen. Ich habe einmal kein Sinupret bei gehabt, als ich geflogen bin. Mein Schädel hat sich angefühlt, als würde er platzen. Seid dem für mich unverzichtbar!

 

Elastische Binde Klar, bei Verletzungen. Einfach so, bei Verstauchungen, mit einem Päckchen Taschentücher als Druckverband, oder mit einem Stock als Behelfsschiene bei Brüchen. Auch vorbeugend ist die elastische Binde einsetzbar, wenn beispielsweise ein Knie überlastet ist, lässt es sich mit der Binde stützen, bevor es zu wirklichen Verletzungen kommt.

 

Wasserfeste Pflaster halten erfahrungsgemäß deutlich besser als normale Pflaster. Gut sind sie beispielsweise auch um Blasen vor weiterem Scheuern zu schützen.

 

Steristrips zum "Nähen" von Schnitt- und Platzwunden


Desinfektionsspray Viel mit den Fingern betatschen und viel mit den Fingern essen verträgt sich nicht. Zum Hände desinfizieren eignet sich auch Desinfektionsgel, aber das Spray hat darüber hinaus noch einige praktische Einsatzgebiete wie die Wunddesinfektion.

7. Elektrokram

Ladekabel gibt's auch in kurz -> Gewichtsersparnis

 

Adapter für Zigarettenanzünder und Steckdose Beim Trampen schnell mal das Handy laden kann sehr praktisch sein!

 

Handy und Zubehör Meine Ausrüstung soll mir die Reise vereinfachen. Wenn ich mir ständig Sorgen um sie machen muss, läuft etwas falsch. Deshalb habe ich mich für das Lifeproof-Case entschieden. So oft wie ich schon plötzlich im Regen stand eine gute Wahl.

 

Kopfhörer Eventuell auch wasserfest. Die Lifeproof-Hüllen haben alle einen Kopfhöreradapter für den sicheren Wassereinsatz. Musik hören beim Surfen? Klingt gut!

 

Kamera und Zubehör Die Vorteile einer Actioncam liegen auf der Hand: Klein, leicht, robust. Mein Hauptbeweggrund, die BeastVision zu nehmen, waren die kräftigen Farben. Auch die Sonderfunktionen wie Zeitlupe und Zeitraffer sind ganz nett. Es gibt günstige Set-Angebote mit jede menge Zubehör. Was mir noch gefehlt hat, war der Brustgurt. Wo Action im Spiel ist, ist hier die Kamera am sichersten aufgehoben. Ich habe den günstigeren von der GoPro genommen. Am Anfang sitzt die Verbindung ein wenig stramm, aber er passt.

 

Laptop und Zubehör Das Macbook Air ist für mich der perfekte Laptop. Alleine das Gewicht ist schon unschlagbar! Am wichtigsten ist mir aber Unkompliziertheit in der Handhabung. Die bereits vorinstallierten Programme wie iMovie sind gut durchdacht und müssten bei Windowsrechnern alle teuer dazu gekaut werden. Mit dem iPhone ergibt sich ein System, dass perfekt ineinander greift. Mit Vieren hatte noch nie ein Problem. Wenn etwas nicht klappt, starte ich das Macbook einfach neu und alles funktioniert wieder. Zur Not gibt es aber auch fast überall einen großartigen Support. Für den Transport im Rucksack verwende ich einfach eine dünne Lederhülle, die vor Kratzern und Katschen schützt. Das ganze packe ich dann noch einmal in einen Plastikbeutel, für den Fall, dass doch mal Wasser in den Rucksack eindringt.


Externe Festplatte Grade wenn man viele Fotos und Videos macht ist der Speicher schneller voll, als man gucken kann. Deshalb ziehe ich diese immer direkt auf meine Externe Festplatte. Ich habe mich für eine bezahlbare mit einem Terabyte von Toshiba entschieden und bin bis jetzt sehr zufrieden.


Sunnybag

Blog den musst du zwar nicht mitschleppen, solltest du aber unbedingt vorher anlegen! Ich finde das Bloggen macht die Reise noch besonderer. Durch das Aufschreiben jeden Abend, erinnere ich mich an jedes Detail der reise. Probier es selbst aus, vielleicht ist das Bloggen ja auch was für dich!

8. Dokumente

Personalausweis

 

Bargeld In Plastiktütchen gepackt und an zur Sicherheit an mehreren Stellen im Gepäck verteilt.

 

Buchungsbestätigungen und Tickets Reichen oft auch digital. Wenn ausgedruckt, dann aber wasserfest verpackt. Druckertinte verläuft schnell.

 

Führerschein Denk daran den internationalen Führerschein zu beantragen!

 

EC-Karte/Kreditkarte Auf jeden Fall beides mitnehmen, da nicht immer beides akzeptiert wird!

 

Impfpass Wenn der rostige Nagel im Fuß steckt, beginnt das Gegrübel: Wie lange ist die Tetanus-Impfung her?

 

Versicherungsdokumente

 

Mitgliedskarten etc. Wo kannst du dir Rabatte sichern?

 

Passbilder Praktisch, wenn unterwegs beispielsweise ein neues Dokument ausgestellt werden muss.

9. Sack und Pack

Rucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit

RucksackRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit Ich kann die Rucksäcke von Deuter sehr empfehlen. Sie sind einfach genial durchdacht! Die Futura Serie gefällt mir besonders. Die Rückenbelüftung ist einfach großartig! Für die Lagen Touren, auf denen ich eine menge Ausrüstung brauche, verwende ich den Futura VarioRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit mit 50 + 10 Litern. Ausschlaggebend waren hier neben der Rückenbelüftung die zwei Seitentaschen (zusätzlich zu den Netztaschen für die Wasserflaschen), die Außentasche mittig auf dem Rucksack, die eingebaute Regenhülle, der kofferähnliche Schnellzugriff aufs Hauptfach, durch die große Reißverschluss-Klappe, die Möglichkeit den unteren Teil des Hauptfaches abzutrennen und das lange, Rückenfach, dass sich durch die Metallstreben-Verstärkung (die das Rückennetz gespannt hält) super zur sicheren Laptop-Aufbewahrung eignet. Längere Trips, aber ohne meine Outdoor-Ausrüstung mache ich mit dem Act LiteRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit mit 40 + 10 Litern. Auch er hat ein durchgehendes Rückenfach und die Möglichkeit, den unteren teil des Hauptfaches abzuteilen. Die RegenhülleRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit muss man hier extra kaufen. Für Wochenendtrips und Minimalisten dürfte ein kleineres Modell aus der Futura Reihe aber völlig ausreichen.


Day PackRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit Wenn ich irgendwo ein paar Tage verbringe, möchte ich nicht die ganze Zeit mit meinem großen Rucksack rumlaufen. Deshalb habe ich einen kleinen Tagesrucksack, auch Day Pack genannt, bei. Das Day Pack von Sea to Summit ist mit seinen 68 Gramm und dem Packmaß einer Taschentuchpackung sehr Backpacker-freundlich. Ich benutze es unter anderem auch als vorübergehende Rucksackerweiterung nach Lebensmitteleinkäufen. Ich Schnalle es einfach an meinen normalen Rucksack um die Lebensmittel vom Supermarkt zur Kochstelle zu transportieren.


PacksäckeRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to SummitDruckverschlussbeutelRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summitdiverse wasserdichte BeutelRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit und GummibandRucksack Futura Vario Deuter Daypack ultrasil Sea to Summit Ich habe meinen Kram in den Rucksack gestopft: Der Rucksack war überfüllt und ich habe nichts gefunden. Ich habe meine Klamotten gerollt: Sie haben die Hälfte des Platzes weggenommen, aber ich musste jedes mal neu packen, wenn ich etwas aus dem Rucksack geholt habe.

Jetzt habe ich ein System das super funktioniert:

Ich habe die Dinge, die ich oft zusammen verwende zusammen in einem Plastikbeutel (reichlich Ersatz mitnehmen, da schnell gerissen) oder Packsack. Meine Kleidung Falte ich und rolle sie, was zum einen nach dem Entrollen ansehnlicher aussieht als nur gefaltet (was im Rucksack mit "geknüllt" gleichzusetzen ist) und zum Anderen unglaublich viel Platz spart. Damit sie sich nicht entrollt, fixiere ich sie mit einem, vorher auf die richtige Länge geknotetem Gummiband. Diese Rollen packe ich dann nochmal einzeln in Plastikbeutel, wodurch sie beim Wühlen leicht aneinander vorbei gleiten.

Uff, ist das ne Liste!

Wie ihr seht, nehme ich eine ganze Menge Kram mit, der mir einen autarken, selbstbestimmten Reisestil ermöglicht. Damit ich trotzdem alles tragen kann (und mein Rucksack ist weder überdurchschnittlich groß, noch schwer), bedarf es sorgfältiger Planung. Was ich vergesse, lässt sich nur schwer nachkaufen, denn ich verwende hauptsächlich ultraleichte Produkte, wie es sie nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Fest steht: Kram ist nur Kram. Verschleiß und Verlust auf Reisen ist normal und sollte einem niemals die Laune verderben, auf der anderen Seite bin ich immer wieder begeistert, wie meine Ausrüstung eine genaue Vorausplanung der Reise ersetzt und mich für jede Situation rüstet!


In meinem Rucksack herrscht eine gnadenlose Ordnung. Diese wird natürlich durch die vielen Fächer begünstigt. Außerdem ändert sich an der Zusammensetzung meiner Ausrüstung in der Regel nicht viel, weshalb ich genau weiß, wo was zu finden ist.

Für alle Neu-Backpacker und Rucksack-Chaoten hat Svenja eine gute Lösung gefunden.

Die meisten Links in dem Beitrag sind übrigens Affiliate-Links, das heißt ich bekomme eine Provision, wenn du etwas über meinen Link kaufst. Für dich entstehen dadurch keinerlei Kosten oder sonstige Nachteile! Sei versichert, dass ich nur nach dem besten Wissen und Gewissen empfehle.

Jetzt interessiert mich: Was nimmst du sonst noch mit? Welche Teile meiner Packliste verwendest du? Hast du hier etwas Neues entdeckt, dass dich von jetzt an auf Reisen begleiten wird?

Schreib es mir in den Kommentar :)

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